Bitte sehr, mein
ganz eigener Senf dazu

Ich bin mittlerweile 26 Jahre alt, wohne jetzt in Stuttgart und habe vor geschätzten 10 Jahren
aufgehört mein Tagebuch zu schreiben. Das Ziel ist es, genau diese Tatsache hiermit zu ändern.

Over and done, oder doch erst am Anfang?

Über ein Jahr habe ich an meiner eigenen Homepage gefeilt. Konzipiert, gestaltet, gegrübelt, rumgetrödelt, verworfen, konzipiert, gestaltet, verworfen… Ein scheinbar ewig anhaltender Teufelskreis in dem ich gefangen war, bis ich eines Tages den Schritt gewagt und die Seite ins Internet gestellt habe.

Seit diesem Tag, dem 28. August 2008, hatte ich ca. 20.000 Seitenzugriffe, habe sowohl freundliche als auch weniger freundliche Emails erhalten sowie Jobangebote und nächtliche Telefonanrufe aus aller Welt. Ehrlich gesagt war ich selbst etwas überrascht über den Erfolg der Seite.

Die Tatsache, dass mein kleines, unspektakuläres Portfolio zusätzlich unter Tags wie Inspiration oder Super Design auf delicious.com gespeichert wurde mag für manch einen relativ unwichtig erscheinen, mich hat es jedoch zu Freudensprüngen bewegt. Die Motivation hat mich sogar soweit gebracht, einen eigenen Blog zu programmieren und einen lange Zeit unterdrückten Trieb zu befriedigen – das Schreiben. Letzteres möchte ich auch gleichzeitig als momentane Ausrede für eventuelle grammatikalische oder Rechtschreib-Fehler nutzen und baldige Besserung versprechen.

Zugegeben, ich bin schon ziemlich stolz darauf zusätzlich noch den Blog fertig zu haben, die Arbeit ist aber noch lange nicht zu ende. Hier und da muss ich noch den Code optimieren, das Layout überdenken und und und… Dennoch, der Grund dafür, dass ich “ihn” jetzt schon online stelle ist recht einfach. Indirekt zwinge ich mich dadurch am Ball zu bleiben anstatt der süßen Stimme in meinem Kopf nachzugeben, die täglich versucht mir zu versichern, dass morgen auch noch ein Tag sei…

Der Sinn des ganzen, sollte er sich nach lesen der überdimensionierten Headline noch nicht erschlossen haben, liegt in erster Linie darin, meine Gedanken niederzuschreiben und diese in die digitale Welt zu posaunen, ganz egal ob sie gehört werden oder nicht. Über kurz oder lang soll laut Plan, ein weiterer hoffentlich positiver Nebeneffekt des Blogs sein, eine Art Fundgrube der Inspiration und des Wissens zu schaffen auf die ich immer und überall zugreifen kann.

Mal sehen was die Zeit bringt.

Meta: 29. Oktober 2008, Kategorie: Uncategorized, Keine KommentareTags:
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